23. Neujahrsempfang der Wirtschaftsjunioren Gunzenhausen am 6.1.2014

Die Wirtschaftsjunioren Gunzenhausen luden Ihre Mitglieder, die Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Kirche, Kultur und den hiesigen Banken auch in diesem Jahr zum inzwischen 23. Neujahrsempfang ein. Der Einladung folgten so viel Gäste wie nie zuvor, so dass der Vorsitzende der Wirtschaftsjunioren, Herr Stefan Meier, alle Gäste, Ehrengäste und natürlich den Gastredner, Herr Prof. Dr. Dieter Steinbauer im vollen mit über 150 Plätzen belegten Luthersaal in Gunzenhausen herzlich begrüßte. Nach der Begrüßung der Ehrengäste und einer Schweigeminute für die letztjährig verstorbenen langjährigen Förderer der Region und Stadt, Herrn Willi Hilpert und Herrn Ernst Lechner überbrachte der erste Bürgermeister, Herr Joachim Federschmidt, die Grüße der Stadt. Dabei ging er auch auf die letztjährige Entwicklung der Stadt Gunzenhausen ein. Er zeigte auf dass die Stadt hervorragende Gewerbesteuereinnahmen vorzuweisen hätte und bedankte sich in diesem Zug bei den anwesenden Unternehmern für Ihre Bereitschaft zur ständigen Investition. Auch im Jahr 2014 wisse er von größeren Maßnahmen was für den Standort Gunzenhausen hervorragend sei. Anschließend blickte auch Stefan Meier ins letzte Jahr zurück. Er erwähnte den Neujahrsempfang 2013 in dem Matthias Herzog die Zuhörer zu Topleistungen motivierte. Die Wirtschaftsjunioren setzten diese Motivationsanweisungen direkt um und veranstalteten im letzten Jahr mehr als 15 Termine, unter diesen auch neue Termine wie das Pecha Kucha oder das Dinner in White die auch in diesem Jahr wiederholt werden sollen.  Anschließend leitete er über auf den Gastredner des Tages, Herrn Prof. Dr. Dieter Steinbauer, den früheren Gunzenhäuser Gymnasiasten der nach seinem Studium in Nürnberg zuletzt Geschäftsführer der Datev e.G., GEZ und der Schufa war. Herr Steinbauer sprach zum Thema „Unternehmenskultur gelebt oder erlebt“, „Bestimmt die Kultur den Erfolg oder der Erfolg die Kultur?“. Er zeigte dabei mit einem Enneagramm ein positives Wertesystem, den sogenannten Idealfall auf, wie es in einem Unternehmen zugehen sollte. Er sprach hier von Teamgeist, Rationalität, Anerkennung, Respekt, Professionalität und Anerkennung. Teilte aber auch mit, dass drei Management-Methoden wie Sharholder-Value, Mitarbeitermotivation und Prozessorientierung was in der jüngsten Vergangenheit in vielen Unternehmen ein Thema war, kritisch auf die Kultur im Unternehmen einwirken können. Denn jede dieser Methoden definiere Erfolg und Leistung anders. Letztendlich kam er nach Vorstellung der nach jeder Methode veränderten Enneagramme darauf, dass der Erfolg eines Unternehmens nicht durch seine Kultur bestimmt wird sondern, dass die Kultur des Unternehmens bestimmt wird durch die Leistung, die im Unternehmen als Erfolg gilt. Nach Abschluss seines Vortrages beantwortet der Honorarprofessor noch Fragen von Dr. Ingo Friedrich und Gerhard Baumgärtner. Stefan Meier fasste den Vortrag in kurzen Worten zusammen. Die Unternehmer sollen sich als ehrbare Kaufleute verhalten, Ihre Mitarbeiter fordern und fördern und nach Leistung, nicht nach Zeit bezahlen sonst bekomme man schließlich nur solche statt der erhofften Leistung. Auch den Hinweis, dass Behörden und Ämter Dienstleister sind nimmt der Wirtschaftsjunior vom Vortrag mit. Anschließend bedankte sich der Vorsitzende beim Gastredner, dass sich dieser die Zeit genommen hat um nach Gunzenhausen zu kommen, bei Heinz Horst und dem Saxophon Quintett Saxissimo für die musikalische Umrahmung bei Familie Schiebler für Gestaltung des Lutherhauses bevor er alle Gäste zu einem kleinen Sektempfang der von Nicole Vierheller organisiert und vorbereitet wurde einlud.

Bilder der Veranstaltung:

 

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Anbei die Vortrag:

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